Zollfeste Zons

Die im 14. Jahrhundert von Erzbischof Friedrich von Saarwerden gegründete ehemalige kurkölnische Zollstadt Zons wird aufgrund ihrer gut erhaltenen mittelalterlichen Mauern und Türme auch das “rheinische Rothenburg” genannt.

Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten im historischen Altstadtkern zählen der mächtige Rheinturm sowie der Judde- und der Mühlenturm. Der Rheinturm wurde 1388 als krönender Abschluss einer Gesamtbefestigung fertig gestellt.

Der Juddeturm, ein schlanker, hoher Rundturm mit barocker Haube und “Laterne” und der Mühlenturm mit seinem im Inneren noch vollständig erhaltenen hölzernen Mahlwerk aus dem Jahre 1694 sind neben dem Rheinanlegeplatz und den mittelalterlichen Stadtmauern beliebte Fotomotive.

Bemerkenswert ist auch die Südseite der Stadtbefestigung. Ihr ist in der ganzen Breite ein “Zwinger” vorgelagert. Er beginnt an der Mauer am Mühlenturm und zieht sich in einer Höhe von rund zwei Metern und einer Entfernung von 28 Metern parallel zur Stadtmauer hin. Auch verschiedene Veranstaltungen wie der Matthäusmarkt, ein mittelalterlicher Handwerkermarkt, die Märchenspiele auf der Freilichtbühne, Kunstmärkte und das große Schützenfest locken Besucher in die Zollfeste.

Historisches Zentrum von Zons ist die ehemalige kurkölnische Landesburg Friedestrom, die jetzt das Kulturzentrum des Rhein-Kreises mit seinen drei Einrichtungen, dem Kreismuseum, dem Kreisarchiv und dem Mundartarchiv beherbergt.

Zollfeste Zons


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